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Eine Modemetropole kämpft gegen die Krises

New York Fashion Week

Aufsehenerregende Kreationen, um Aufsehen buhlende Stars und Sternchen: Seit Beginn des Wochenendes ist New York Schauplatz der Fashion Week. Der Status der Stadt als Modemetropole gilt als einzementiert, eine neue McKinsey-Studie zeigt nun aber auf, dass die glamouröse Kulisse bröckelt. Die dafür genannten Gründe sind vielfältig – und teils auch symptomatisch für die Veränderung der globalen Modeindustrie.

Der Bericht, der von der Partnership for New York City, einem Zusammenschluss von rund 300 Firmenchefs und -chefinnen der wichtigsten Unternehmen der Stadt, in Auftrag gegeben wurde, umreißt die Probleme der Branche, gibt aber auch Empfehlungen, wie der Status als Modehotspot gehalten werden kann.

Schon seit 2014 begannen die Umsätze in der Modebranche der Stadt zu sinken, listet die Studie detailliert auf. In den Pandemiejahren folgte ein enormer Einbruch, die Erholung danach blieb zurückhaltend. Auch an den Beschäftigungszahlen im Modesektor lässt sich die Krise ablesen: Die Branche beschäftigt in der Stadt fast 50.000 Menschen weniger als noch vor zehn Jahren, mit einem weiteren Abbau sei zu rechnen.

Influencer-Marketing als Sargnagel der Modehauptstadt

Schuld an der Entwicklung sei auch das enorme Wachstum im Direktvertrieb. Die wachsenden Erfolge von Designerinnen und Designern, die sich – via Social Media, oft propagiert von Influencerinnen und Influencern – direkt an ihre Kundschaft wenden, sei zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz geworden. Sie seien in der Lage, die Käuferinnen und Käufer weltweit zu erreichen – unabhängig von ihrem Firmensitz. Das notorisch teure New York sei dadurch gerade für junge Unternehmen zunehmend unattraktiv geworden.

Dass der Onlinehandel – von etablierten wie von neuen Marken – dem stationären Handel zusetzt, ist kein Phänomen, das sich auf New York beschränkt. Doch die weltweite Verfügbarkeit schmälere die Exklusivität vieler Produkte, die man früher nur in den edlen Geschäften der Modemetropolen kaufen konnte – und die deshalb für die über zehn Millionen Touristen den Anziehungsfaktor verloren haben.

Aus für traditionsreiche Luxuskaufhausketten

Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der Schließung von Kultgeschäften der Branche wider. Auch traditionsreiche und international bekannte New Yorker Kaufhausketten schlossen in den vergangenen Jahren. Henri Bendel, die legendäre Luxuskaufhauskette für Frauen, schloss 2018 die Pforten – an der Stelle des imposanten Flagship-Stores auf der Fith Avenue befindet sich nun ein Souveniergeschäft. Barneys New York, ebenfalls eine Kultkaufhauskette der Stadt, beantragte 2019 Insolvenz. In beiden Fällen wurde der Name des Unternehmens an internationale Konzerne lizenziert, die einzelne Stores weiterführten, die Originale waren aber Geschichte.

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